Bergseetauchen August 2004

Nachdem ich schon immer einmal in einem richtig schönen, klaren und kalten Bergsee tauchen wollte, schnappte ich heuer noch einmal meine Flossen bzw. schnallte sie auf den Rucksack und schloss mich Wolfgang, dem wohl survival tauglichsten Freitaucher an, um auf dieses zweitägige Abenteuer zu gehen.

Nach fast fünfstündigem Aufstieg, mit tückischen Wegabzweigungen die es nicht wirklich gibt und deshalb auch auf keiner Karte eingezeichnet sind, erreicht man diesen grünlich schimmernden Bergsee, der atemberaubend zwischen Kalkgesteinsformationen liegt. Das Tauchen war, trotz niedriger Wassertemperatur, wirklich ein Erlebnis. Man taucht zwischen Felsspalten und über am Boden liegende Baumstümpfen, die wie ein Mikadospiel eines Riesen aussehen. Während ich mich eher für die Elritzen in den seichten Uferzonen interessierte, fand Wolfgang die mit 20 m wohl tiefste Stelle.

Übernachtet wurde natürlich gleich stilgerecht zwischen den Felsen in einer "Raubtierhöhle" über dem See im Schlafsack. Neben dem Tauchen blieb uns aber genug Zeit um auf der Steilwand über dem See zu klettern und etwas die schöne Bergwelt zu erkunden

Das Wetter hielt wie bestellt, eine halbe Stunde nach unserer Rückkehr in die Zivilisation fing es an zu Schütten und eine Stunde später waren Straßen wegen Murenabgängen gesperrt.

Ich hoffe es gibt wieder einmal ein Wochenende mit "Freitauchen in den Bergen"!

Philipp

 

 

Beschwerlicher Aufstieg mit herrlichem Bergpanorama. Doch dieser Anblick entschädigte für so einiges!

       
Was ist da wohl so interessant? Neoprenanzug  in den Bergen? Abtauchen in kaltes Wasser,
       
mit tollen Felsformationen!  Durch Reflektion des Gesteins,
 blau wie im Meer!
Natürlich nutzten wir auch die restliche Zeit sinnvoll!

 

       
Zwischen den Felsen findet man genügend Plätze zum
übernachten!
Wolfgang und Philipp - schwer bepackt retour! Nur waren wir wirklich
alleine dort?